Oktobermaant 2019

Ein tolles Fest

 

120 Jahre Ostfriesenverein Hamburg mit Irmhild Dunkelmann ,Grete de Beer , Almuth Janßen Hering und Herma Buse Foto: Michael Rauhe / FUNKE Foto Services

Wer am 12. Oktober nicht dabei war, hat was versäumt! Und es gab einige, die keinen Platz mehr bekamen, weil sie sich zu spät gemeldet hatten. Der Saal war ausverkauft.
Aber von Anfang an: Auf der Rickmer Rickmers an den Landungsbrücken trafen nach und nach die Gäste von Nah und Fern ein, um das 120-jährige Jubiläum unseres Vereins zu feiern. Die Organisation war top, Irmi führte am Eingang die Gästeliste und wies jedemden Tisch an, der für ihn reserviert war. Die Tische waren entzückend dekoriert, großes Lob dem Bastelteam! Wem der Platz nicht zusagte, konnte mit einem Tischnachbarn schnell tauschen, so dass alle schließlich zufrieden ihr Sektglas zum Empfang leerten. Das leichte Schaukeln lag übrigens nicht am Sekt. Irgendwie schief der ganze Saal? Bloß nicht seekrank werden! Egal, da wurde Wiedersehen gefeiert und da gab es Begrüßungsreden und Glückwünsche und Geschenke …..

Aber dann das Buffet! Das war überhaupt die Wucht. Hamburger und Norddeutsche Spezialitäten vom Feinsten. Wer da gut gefrühstückt hatte, hatte echt Pech gehabt. Die Zeit verging wie im Fluge, es wurde gelacht und gesungen und die Auricher Jungs schmetterten ihre Shanties. Dann gab es nachmittags auch noch Kaffee und Kuchen. Mancher strich angesichts des Kuchens die Segel. Der Bauch war voll. Ein doppelter Espresso und fertig.

Wer zwischendurch mal die Nase in den Wind auf Deck steckte, konnte tollkühne Kletterer beobachten, die an den Masten, mit Leinen gut abgesichert, ihre Geschicklichkeit erprobten.

Die Festschrift konnte gegen eine Spende erworben werden. Und die hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Hier war ein wunderbarer Überblick über Vergangenheit und Gegenwart des Vereins gegeben, mit vielen schönen Fotos untermalt. Auf einem alten Foto von ca. 1950 konnte ich meine Familie erkennen. Vielleicht sind bei Ihnen auch Erinnerungen aufgetaucht? So ein Jubiläum ist doch ein Gedenktag. Vergangenheit und Zukunft liegen dicht zusammen. Wir haben es in der Hand, den Verein weiterleben zu lassen, so dass auch künftige Generationen beim Betrachten alter Fotos sagen können: Ach, das war doch…!

In´t HambörgerAbendblatt stunn´ngrode Bericht van uns Vereen, un Rundfunk un Fersehen wassen bi d´Fier ok mit daarbi!

 

 

Un de„HafenchorAurich“ hett uns moi in
Swung brocht.